Henning Larsen Architects

“Das Gerät lässt die physische und die digitale Welt enger zusammenrücken, wodurch wir Komponententeile in Farbe drucken und Gebäudemodelle schon zu Anfang des Prozesses in 3D erstellen können. Dank des 3D-Druckens sind unsere Modelle feiner und präziser, was uns einen Vorteil verschafft. Schöne Modelle helfen uns zweifellos dabei, Aufträge zu gewinnen.”  
– Morten Steffensen, Ingenieur, Henning Larsen Architects

3D-Drucken hilft dänischen Architekten von Weltruf beim Gewinnen von Aufträgen und Vermitteln ihrer Visionen

Architekten sind für das dreidimensionale Denken geschult, und dank neuer Technologien verbessern sie auch ihre Fähigkeit, auf diese Weise zu kommunizieren.

Um einen potenziellen Kunden oder eine Wettbewerbsjury zu beeindrucken, ist es hilfreich, ein detailliert ausgearbeitetes Architekturmodell zu präsentieren, das Konzepte klar vermittelt. Außerdem sind detaillierte 3D-Modelle während der gesamten Designphase eines neuen Projekts von Nutzen, um Konstruktionsprobleme früh beheben zu können. Die Herausforderung lag hierbei üblicherweise bei der Zeit und den Kosten für den Modellbau, insbesondere, wenn innovative Designs komplexe Formen und Gestaltungselemente aufweisen.

Bis vor Kurzem musste sich auch Henning Larsen Architects (HLA) aus Kopenhagen, Dänemark diesen Herausforderungen stellen. Das Architekturbüro von Weltruf hat jedoch eine völlig neue Technologie entdeckt, mit der die Spielregeln des architektonischen Modellbaus revolutioniert werden – das 3D-Drucken. Ein 3D-Drucker erstellt ein detailliertes physisches Objekt aus 3D-Designdaten, so wie ein Bürodrucker Dokumente aus Textverarbeitungsdateien erstellt.

Die Herausforderung

3D-Drucker produzieren schnell und einfach komplexe Formen

Gemeinsam mit Jørn Utzon (dem Designer des Sydney Opera House), hat HLA-Gründer Henning Larsen dazu beigetragen, Dänemark als führende Nation der zeitgenössischen Architektur zu etablieren. Larsen ist der kreative Kopf hinter charakteristischen Gebäuden von Weltrang wie der Dänischen Botschaft in Riad, der Königlichen Oper von Kopenhagen und dem Roland Levinsky Building an der Universität von Plymouth, Großbritannien. Um die Grenzen des architektonischen Designs weiter voranzutreiben, verbessert HLA seinen Modellbauprozess kontinuierlich, indem das Unternehmen in 3D-Technologie investiert.

Mithilfe seines ZPrinter® 450 3D-Druckers kann HLA präzise Modelle in weniger als einem Tag erstellen. Bisher dauerte die Erstellung derartiger Modelle mehrere Wochen. Der ZPrinter 450 ermöglicht den Architekten von Henning Larsen, Formen schnell auszudrucken, die schwierig manuell zu erstellen wären, wie mehrfach gewölbte Oberflächen und komplexe Elemente wie Treppen.

„Seit wir den ZPrinter 450 verwenden, hat HLA den Erstellungsprozess für die 3D-Modelle verbessert und erweitert sowie Zeitaufwand und Kosten des Modellbaus reduziert“, sagt Morten Steffensen, Ingenieur bei HLA. Manche Modelle lassen sich innerhalb von nur einer Stunde drucken, je nach dem, wie detailreich die ursprüngliche CAD-Datei ist. „Das Gerät lässt die physische und die digitale Welt enger zusammenrücken, wodurch wir Komponententeile in Farbe drucken und Gebäudemodelle schon zu Anfang des Prozesses in 3D erstellen können“, ergänzt er.

Der ZPrinter 450 bietet die höchste Ausgabegeschwindigkeit aller 3D-Drucker: fünf Mal schneller als ähnliche Systeme derselben Preisklasse. Im Gegensatz zu anderen 3D-Druckern kann er mehrere Modelle gleichzeitig erstellen, indem Teile gestapelt und verschachtelt werden.

Der ZPrinter 450 wurde für die Büroumgebung entwickelt und ist darauf ausgerichtet, leise zu arbeiten, sichere Baumaterialien zu verwenden und keinerlei flüssige Abfälle zu produzieren. Der ZPrinter 450 automatisiert eine ganze Reihe von Prozessen, um die erforderliche Benutzerzeit auf das Setup und das Entnehmen des Modells zu minimieren. Zu den zeitsparenden Gerätefunktionen zählen das automatisierte Setup, die Selbstüberwachung und das automatische Laden und Recyceln des Pulvers.

Die Lösung

„Schöne Modelle“ gewinnen Designwettbewerbe

Das 3D-Drucken hilft HLA beim Gewinnen von Aufträgen über Designwettbewerbe, wie beispielsweise dem Wettbewerb zum Bau des prestigeträchtigen Reykjavik Concert and Conference Centre in Island, das sich derzeit im Bau befindet und dessen Fertigstellung für 2009 geplant ist.

„Wir verwenden gedruckte 3D-Teile zusammen mit lasergeschnittenen Teilen und manuell hergestellten Elementen, um Modelle für Wettbewerbsbeiträge zu bauen“, erklärt Steffensen. Der Innenbereich des Reykjavik-Modells wurde mit dem ZPrinter 450 gedruckt und die äußere Schicht mit dem Laser geschnitten. „Wie das Reykjavik Conference Centre sind die Modelle meist recht komplex und tragen dazu bei, unsere Ideen schon in der frühesten Phase des Wettbewerbsprozesses klar zu vermitteln“, sagt er. „Wir konnten zwei Exemplare der Innenbereiche auf einmal drucken, dank dem ZPrinter 450. Der Druck des gesamten Modells dauert 12 bis 14 Stunden, zuzüglich der Zeit für das Zusammensetzen.“

Die Bauzeit ist jedoch nur ein Faktor beim Erstellen eines Modells. Ein weiterer Faktor ist die Präzision, und hierbei hat der ZPrinter 450 Henning Larsen wirkliche Vorteile verschafft.

„Ob Wettbewerb oder Projektausschreibung, wir haben nur wenig Gelegenheit, Ideen zu vermitteln, also brauchen wir jede Hilfe, die möglich ist“, sagt Steffensen. „Dank des 3D-Druckens sind unsere Modelle feiner und präziser, was uns einen Vorteil verschafft. Schöne Modelle helfen uns zweifellos dabei, Aufträge zu gewinnen.“

Das Ergebnis

Regierungsaufträge erfordern mehr Modelle

Dank seines robusten 3D-Druckers befindet sich HLA in einer guten Position, um die Anforderungen der EU-Gesetzgebung zu erfüllen, die laut Steffenson bald fordern wird, dass Architekten schon früh im Designprozess 3D-Modelle erstellen. In der dänischen Heimat von HLA werden beispielsweise alle Gebäude, deren voraussichtliche Baukosten über 4 Millionen Euro liegen, als physisches 3D-Modell vorliegen müssen, bevor ein Vertrag festgesetzt werden kann. Das Ziel dieser Gesetzgebung ist die Reduzierung der potenziellen Fehler bei der Konstruktion einer neuen Struktur. Außerdem bedeutet dies, dass jedes Unternehmen, das an einer Ausschreibung teilnehmen möchte, von einem 3D-Drucker zur effizienten Modellerstellung für die Zulassung profitieren würde. „Da der ZPrinter 450 in Farbe druckt, können Designs leichter interpretiert werden, was die Kommunikation zwischen dem Kunden und den Bauingenieuren vereinfacht“, so Steffensen. „Das Ergebnis ist ein besseres Gebäude, was ja das eigentliche Ziel der Architektur ist.“

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HLA – Architekturbüro von Weltruf mit Sitz in Kopenhagen, Dänemark.

Die Herausforderung – Zeitaufwand und Kosten von physischen 3D-Modellen und die Schwierigkeit, während des Designprozesses über genügend Modelle zu verfügen.

Die Strategie – 3D-Drucken mit dem ZPrinter 450® Farb-3D-Drucker.

Das Ergebnis

-HLA kann jetzt präzise Modelle in weniger als einem Tag anstatt in mehreren Wochen herstellen.

-Die Geschwindigkeit des 3D-Druckens ermöglicht HLA, Modelle von Anfang des Designprozesses an zu erstellen, wodurch Überprüfungen beschleunigt und kostspielige Fehler minimiert werden.

-Das 3D-Drucken unterstützt HLA beim Gewinnen von Designwettbewerben, aus denen lukrative Verträge entstehen.

-Die 3D-Druckfähigkeit hat HLA auf die bevorstehende Gesetzgebung vorbereitet, die physische 3D-Modelle für die Gewährung von Bauaufträgen voraussetzt.

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